TRAGÖDIE UND FARCE

Andrei Krushinski (8. April 2000)

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Der folgende Artikel wurde gegen Ende des NATO-Bombenkriegs gegen Jugoslawien geschrieben. Der Korrespondent der „Pravda-Internet“ Andrei Krushinski vergleicht darin Jugoslawien mit Vietnam, das er als Korrespondent der Pravda erlebt hatte, und den Überfall Hitlers auf die Tschechoslowakei. Es fällt auf, dass Hitler sich mit den ziemlich gleichen Argumenten rechtfertigte wie die derzeitigen Führer der USA und Grosbritanniens. Haben diese Herrschaften etwa aus der Geschichte gelernt? Dieser Artikel wurde von Rick Rozoff zur Verfügung gestellt.  

  • “Wir protestieren! Vor der zivilisierten Welt erklären wir, dass unsere barbarischen Feinde, statt sich unseren Forderungen zu unterwerfen, ihre Frauen und Kinder unter die Bomben geschickt haben, die aus unseren Flugzeugen gefallen sind.”

Wer macht sich hier lustig? Die NATO bei ihren Pressekonferenzen in Brüssel? Nein, das wurde viel früher geschrieben vom tschechischen Schriftsteller Karel Chapek. „Dass wir keinen Krieg wollen, wird schon durch die Tatsache bewiesen, dass wir kämpfen, ohne den Krieg erklärt zu haben.“ Auch dieser “Aphorismus des Absurden” kommt weder von Clinton noch von Albright, die vor kurzem der Welt mitgeteilt hat, dass Amerika “nicht die Absicht hat, Jugoslawien den Krieg zu erklären”. Auch das hat Karel Chapek geschrieben und dachte dabei an Hitler, Mussolini und Tojo. Bis zuletzt führte er seinen Kampf gegen die Brutalität und Scheinheiligkeit des Faschismus, dessen nicht erklärten Kriege in Asien, Afrika und Europa zum Zweiten Weltkrieg geführt haben.   Kosovo und das SudetenlandHitler als Vorbild für „ethnische Säuberungen“   Serbien wird neuerdings gerne mit Vietnam verglichen. Ich habe einiges zu sagen über die Ähnlichkeiten und Unterschiede, ich war ja dort, als die Amerikaner am ärgsten bombardiert haben, aber zuerst wollen wir die Krise in der Tschechoslowakei vor 60 Jahren mit der heutigen in Kosovo vergleichen, da sie sich wie ein Ei dem anderen ähneln. Als “moralischen” Deckmantel für den “Plan Grün” erfand Hitler eine “unterdrückte nationale Minderheit”, in diesem Fall die Deutschen, die im tschechischen Sudetenland nahe der Grenze lebten. „Wir brauchen nur zu schauen, wie dreieinhalb Millionen Deutsche behandelt werden“, ließ Goebbels verlauten. „Ich werde nicht zusehen, wenn Deutsche in der Tschechoslowakei und andernorts unterdrückt werden“, drohte Hitler. Vergleichen wir das Sudetenland von damals mit dem heutigen Kosovo, finden wir die nahezu gleichen Äußerungen von Clinton, Blair, Schröder und Solana. In der Eskalation der Sudetenlandkrise wurde auch das Phänomen von Goebbels Propagandamaschinerie zu Höchstleistungen entwickelt mit ihrem Motto “je monströser die Lüge, desto eher wird sie geglaubt”. Obwohl Goebbels Nachfolger in der NATO die Nazis überboten haben, sind die Techniken die selben geblieben: am 15. September 1938 waren es „von den Tschechen in Brand gesetzte Städte und Dörfer“, „rund 300 Tote“ und „zehntausende Flüchtlinge“, am 28. September empörten sie sich über „120.000 Flüchtlinge“. Obwohl die Phantasie der Nazis für die von ihren Nachfolgern kreierten Wortschöpfungen wie „ethnische Säuberungen“ und „humanitäre Katastrophe“ nicht ausreichte, war der Pionier in der Schlacht der den Slawen in die Schuhe geschobenen Verbrechen natürlich Adolf Hitler. Um Spannungen zu provozieren und anzufachen, vereinbarte Hitler mit Henlein, dem Führer der Nazis im Sudetenland, der tschechoslowakischen Führung im Rahmen von Diskussionen über die Autonomie völlig unannehmbare Forderungen zu stellen. Genau so machen es jetzt auch die Amerikaner mit den albanischen Separatisten, die nebenbei erwähnt nach dem Muster des sudetendeutschen „Freiwilligenkorps“ aufgebaut sind. Die Abspaltung Kosovos lässt sich in etwa vergleichen mit der Wegnahme des Sudetenlandes von der Tschechoslowakei. Durch die Kapitulation im „Kampf gegen ethnische Säuberungen“ sollte diese (einschließlich der Gebiete, die ihre „guten Nachbarn“ Polen und Ungarn bekommen sollten) etwa 30% ihres Landes und 35% der Bevölkerung verlieren. Mehr noch, sie verlor ihre historischen Grenzen und den Willen, sich selbst zu verteidigen - ein halbes Jahr später marschierten die Nazitruppen in Prag ein, fast in Paradeformation, und es war, als hätte ein unabhängiges Land in Mitteleuropa niemals existiert. In der Tat sind die grundlegenden Absichten gleich: zum Mindesten sollte ein eigenständiger Staat in Europa zerstört werden, als maximal erreichbare Lösung wurde die Vorbereitung einer großflächigen Invasion ins Auge gefasst, nach dem Muster „Drang nach dem Osten“. Die NATO-Operation “Decisive Force” war eine Kopie von Hitlers “Plan Grün”. Mit einer Ausnahme – damals wurde noch nicht gleich bombardiert. Allerdings nicht, weil Hitler ein so gutes Herz hatte; die Tschechoslowakei wurde von ihren Verbündeten (England und Frankreich) betrogen und wollte aus politischen Gründen die Hilfe der Sowjetunion nicht annehmen. Aufgrund des ungleichen Kräfteverhältnisses fürchtete sie den Kampf. Deutschland hatte 75 Divisionen, sie „nur“ 35. Hier hört die Ähnlichkeit zwischen Kosovo und dem Sudentenland auf und andere Parallelen und Vergleiche rücken ins Blickfeld. Serbien und Vietnam: können Zwerge es sich mit Monstern anlegen? Nachdem der Verteidigungskampf (besonders mit einem System von Festungen, wie sie die Tschechoslowakei im Sudetenland besaß) leichter zu führen ist als der Angriff und davon auszugehen ist, dass die tschechoslowakische Armee besser bewaffnet war, können beide Seiten als annähernd gleichwertig bewertet werden. Wenn Benesch, der Präsident der Tschechoslowakei, Widerstand als unmöglich betrachtete, warum war Milosevic so stur angesichts eines derartigen Missverhältnisses der Kräfte? Ging er ernsthaft davon aus, der Zwerg Serbien könne sich gegen ein Monster wie die NATO wehren? Hier kommt der Vergleich mit Vietnam ins Spiel. Wenn ich Aufnahmen von Jugoslawien im Fernsehen sehe, erinnern mich die verlassenen Bauernhöfe an Ham Jong, an die Wüste aus zerbrochenen Mauern und Ziegeln, wo einst die Stadt Tanh Hoa gestanden war, an die Teile von menschlichen Körpern nach den Bombenangriffen auf die Vororte von Hanoi und ... bis zur Eröffnungsfeier für das Kunstmuseum anschließend an den Bombenangriff. Die Erinnerung an letzteres erleichtert das Verständnis für das anscheinende Paradoxon der Rockkonzerte auf den Plätzen Belgrads zwischen den Bombenangriffen. Gerade wie heute die NATO-Horde mit einer tausendfachen Übermacht systematisch die Ergebnisse jahrhundertelanger Arbeit des serbischen Volkes zerstört bei ihrem Versuch, eine der ältesten slawischen Kulturen vom Erdboden zu löschen, wollten die USA „Nordvietnam in die Steinzeit zurückbombardieren“, wie der damalige Kommandant der US-Luftwaffe wörtlich sagte. Die natürliche Reaktion ist die Mobilisierung der eigenen geistigen Kräfte, um der Welt – und noch wichtiger: sich selbst – die eigene moralische Überlegenheit angesichts einer derart grausamen und sinnlosen Züchtigung zu demonstrieren. Wenn ihr Kampfgeist erwacht ist, gewöhnen sich die Menschen und stellen sich sogar auf Bomben ein, die sozusagen Teil ihres Alltagslebens werden; wie die extreme Kälte der Arktis und die unerträgliche Hitze am Äquator. In Vietnam (wie auch heute in Serbien) blieb nicht eine einzige Brücke unzerstört, aber der Verkehr auf den Straßen ging weiter, da in den Büschen an den Flussufern schon Pontonbrücken bereit lagen, die im Schutze der Nacht errichtet wurden. In einem kleinen Dorf sah ich Kinder mit Strohmatten, die ihren Rücken schützten wie ein Rucksack. Ich erfuhr, dass das ein Schutz gegen Bomben sei! Wenn die Bomber auftauchten, verfielen diese Kinder nicht in Panik, sondern warfen sich auf den Boden und diese Matten dienten sowohl als Tarnung als auch als Schutz gegen Splitter. Ein anderes Dorf entwickelte eine Vorrichtung, die das Vieh davon abhielt, die Gärten zu plündern, während die Bauern in Deckung waren. In ähnlicher Weise entwickelten die Menschen noch viele Methoden, die ihnen halfen, unter den Bedingungen des amerikanischen Bombenterrors zu überleben. Ein anderes wichtiges Zeichen von Einigkeit und Wachsamkeit war, dass das ganze Land von Gewehren strotzte. Auf meiner Fahrt über 1000 km in einem „Gazikie“ (einem russischen Wagen) sah ich überall Gewehre, auf den Feldern, in den Häusern der Bauern, in Schulen. Ich wusste, dass in getarnten Unterständen in der Nähe Luftabwehrgeschütze und Boden-Luft-Raketen bereit standen. Über 3.000 amerikanische Flugzeuge wurden von den Vietnamesen in den zehn Jahren dieses nicht erklärten Krieges abgeschossen. Über einen Abschuss habe ich Aufzeichnungen gemacht und will hier darüber berichten: Am nächsten Tag nach dem Kampf traf ich im Dorf Kun Ban an der Küste ein. „Wir hatten ein Treffen,“ sagte der Parteisekretär Ho Dinh Huan. „Wir beratschlagten, wie wir die Wasserversorgung für die Felder reparieren sollten. Um 13.30 Uhr hörten wir die Flugzeuge. Wir rannten hinaus. Es waren vier, aus einem schlugen Flammen und Rauch. Zwei Fallschirme gingen auf und wir liefen zum Ufer. Es war Ebbe und die Boote lagen ungefähr 300 m vom Wasser entfernt. Dort waren bereits viele unserer Milizmänner und zogen die Boote hinaus. Die Flieger waren in einem Schlauchboot. Wir feuerten eine Salve in die Luft und riefen „Hände Hoch!“ in ihrer Sprache. Einer hob die Hände, der andere nicht. Wir feuerten wieder. Da hob er eine Hand. Er schien verwundet zu sein.“ Sie brauchten nur 15 Minuten, bis sie bei den feindlichen Fliegern waren, für die Fahrt zurück brauchten sie zwei Stunden wegen der Luftangriffe. Fünfzehn Flugzeuge, zwei davon Wasserflugzeuge! Diese griffen die 28 Menschen (ohne die Gefangenen) mit ihren 15 Gewehren und zwei Maschinengewehren in den Booten an. Vom Ufer her wurde schweres Luftabwehrfeuer gegen die feindlichen Angreifer eröffnet. „Um 16.25 Uhr legten die Boote an,“ schloss der Sekretär seinen Bericht „aber sie bombardierten das Dorf noch bis 22.00 Uhr.“  Als Rache gegen die Dorfbewohner pflügte der Feind die frisch angebauten Reisfelder mit Bomben und Raketen und zerstörte die Dorfstraße. Aber es gab keine Verluste an Menschenleben, außer man zählt den verwundeten Flieger, der die zwei Stunden ohne ärztliche Versorgung nicht überlebte. Kann man die Feuerkraft der 7. US-Flotte mit der der Miliz des Dorfes Kun Ban vergleichen? Dadurch, dass sie als Sieger aus diesem Kampf hervorging, bewies die Dorfmiliz den Amerikanern eine Wahrheit, die ihnen auch die Serben Tag für Tag beweisen: Luftüberlegenheit ist kein Sieg. Andererseits wurde damals das Ungleichgewicht zwischen Zwerg und Monster signifikant durch die Unterstützung der Sowjetunion gemildert, die die Luftabwehrraketen zur Verfügung stellte. Hier hört der Vergleich zwischen den Kriegen der USA gegen Serbien und Vietnam auf.  Rambouillet und München – Narrenstreiche einer gedankenlosen Elite? Irritiert durch die Gedankenlosigkeit des britischen Premiers in den Parlamentsdebatten über den Krieg mit Russland (der dann in den Geschichtebüchern als „Krimkrieg“ bezeichnet wurde) schrieb Marx vor über eineinhalb Jahrhunderten, dass zum Unterschied zu den Tragödien Shakespeares, „in denen nie der Narr den Prolog zu einem heroischen Drama liefert ... Lord Aberdeen die Rolle wenn nicht des englischen Narren, so diese doch zumindest in einem italienischen Narrenkostüm spielte.“ Die Krisen im Sudetenland und Kosovo zeigen jedenfalls, dass der Narr am Steuer heutzutage keineswegs aus der Mode gekommen ist. Es wäre interessant zu wissen, wie Marx auf die Äußerungen eines anderen englischen Premiers, Macdonald, reagiert hätte: „England ist eine Dame. Damen sind beeindruckt von kühnen Taten der Herren, unter der Bedingung, dass diese geheim gehalten werden. Handeln Sie taktvoll und wir werden Sie nicht stören.“ Das war die britische Haltung zum Versuch Mussolinis, italienische Truppen nach Äthiopien zu schicken. Nur wenig später benahm sie die „Dame“ noch unverschämter, indem sie die Tschechoslowakei drängte, mit Hitler einen „Kompromiss“ zu schließen. War es also nicht reiner Zynismus, dieses närrische „Frieden in unserer Zeit“ des englischen Premiers Chamberlain am Flughafen nach seiner Rückkehr aus München, wo England und Frankreich Hitler nicht nur zu einem Mandat verholfen hatten, das Sudetenland zu annektieren, sondern den Zweiten Weltkrieg zu entfesseln, unter dessen ersten Opfern sie selbst sein würden? Wir müssen unseren “Demokraten” gegenüber festhalten, dass der Auslöser für die kriegerischen Handlungen im Zweiten Weltkrieg in Europa nicht der deutsch-sowjetische Nichtangriffspakt 1939 war, sondern die Verhandlungen in München 1938. Die Elite der „westlichen Demokratien“ ignorierten den Prozess der um sich greifenden faschistischen Aggression mit erstaunlicher Gedankenlosigkeit. Und jetzt schon wieder. Eine finstere Truppe von Narren hat wieder die politische Bühne betreten – Clinton, Blair, Solana – die mit Narrengrimassen unglaubliche Verbrechen begehen, während zur gleichen Zeit Tschernomyrdin und Yavlinski die Serben bearbeiten, sich den Deutschen zu unterwerfen, weil ihnen die Russen nicht helfen würden. Die Farce in Rambouillet wurde nach dem Münchner Drehbuch gespielt. Russland spielte eine Statistenrolle und der Hauptdarsteller Jugoslawien (wie die Tschechoslowakei in München) wurde ultimativ aufgefordert, Dokumente zu unterzeichnen, ohne darüber auch nur nachdenken zu dürfen. Jugoslawien sagte „NEIN!“ Aber was wäre geschehen, wenn es nachgegeben hätte? Man könnte auch fragen, was geschehen wäre, hätte die Tschechoslowakei das Diktat von München zurückgewiesen? In diesem Fall hätte sie natürlich Zerstörungen und Opfer hinnehmen müssen, hätte aber möglicherweise die Aggression zurückschlagen und eine souveräne Nation bleiben können. Daraufhin hätte Hitler, nachdem er kein Land und keine Reihe mächtiger Waffenfabriken (die ihm völlig intakt mit Ausstattung und Personal zugefallen sind) erobert hätte, vielleicht nicht riskiert, Polen, Frankreich und die Sowjetunion zu überfallen. So gesehen wäre es also gar nicht zum Zweiten Weltkrieg gekommen. Und wenn Vietnam nicht den Weg des extremen Widerstandes gewählt hätte, sich nicht auf den ungleichen Kampf eingelassen hätte? Wäre in diesem Fall der Aggressor nicht weiter ermutigt worden, wäre es nicht zu einem atomaren Weltkrieg gekommen? Und zu guter Letzt Serbien? Was, wenn es sich dem Ultimatum in Rambouillet gebeugt und nicht den Weg des Kampfes gewählt hätte (also scheinbar ohne Hilfe von außen das Schicksal, von den NATO-Stiefeln zertreten zu werden)? Dann, so fürchte ich, wären Entwicklungen wie in der Folge von München unausbleiblich, dann würde ein neuer „Drang nach Osten“ über Russland hereinbrechen in einer Situation, die für es äußerst ungünstig ist. Indem es für die Unversehrteit seiner Grenzen kämpft, verteidigt Jugoslawien nicht nur sich, sondern auch uns. Auch die Tschechen, Slowaken, Bulgaren und Polen, für die die weitere Entwicklung nach einem betrügerischen Frieden nach dem Muster Sudetenland-Kosovo bedeutende territoriale Verluste mit sich bringen würde (sogar Bulgarien hat eine aktive türkische Minderheit, die Slowakei eine ungarische, die von ihren arroganten diebischen Nachbarn als „Volksdeutsche“ betrachtet würden. Mit seinem stolzen “NEIN!” gegenüber dem USA-NATO-Monster verteidigt die Bundesrepublik Jugoslawien die Strukturen des Weltfriedens, die nach dem Zweiten Weltkrieg begründet worden sind. Sie verteidigt damit eine der letzten Bastionen der Menschlichkeit auf dem Weg zur Apocalypse des Dritten Weltkriegs. Andrei Krushinski (c) 1999 PRAVDA Daily *** Weitere Artikel finden Sie (teilweise auch in deutscher Sprache) bei The Emperor´s New Clothes, indem Sie zu: http://www.emperors-clothes.com gehen. Sie sind eingeladen, diesen Artikel weiter zu verbreiten. 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DRINGLICHER AUFRUF! (11. August 2001)

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