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[Des Kaisers Neue Kleider]

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Weshalb fraktioniert die NATO den Balkan und versucht, Milosevic zur Kapitulation zu zwingen?
Von Jared Israel and Nico Varkevisser [29.August 2001]
(Übersetzung aus dem Englischen: Jost Lang)
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Kürzlich erhielt das Internationale Komitee zur Verteidigung von Slobodan Milosevic (ICDSM) eine e-mail von Leuten in St.Petersburg, die eine Protestaktion gegen die Globalisierung und das Haager Tribunal und gleichzeitig Unterstützung für Präsident Milosevic organisieren.

Viele Leute im Westen realisieren nicht, dass Milosevic in der ehemaligen Sowjetunion von allen politischen Seiten leidenschaftliche Unterstützung erfährt. Zum Beispiel wird die russische Abteilung des ICDSM von Alexander Zinoviev geleitet, einem hervorragenden Schriftsteller und ehemaligen sowjetischen Dissidenten. Gleichzeitig wird das Komitee von den Kommunisten kräftig unterstützt.

So gut wie sämtliche russischen Bürger verlangen die Freilassung von Milosevic. Sie haben verstanden, dass die NATO durch die Zerstörung von Jugoslawien, Mazedonien und in der Folge von Bulgarien und Griechenland schlussendlich auf die ehemalige Sowjetunion zielt.

Die NATO muss Milosevic brechen und die Legende Milosevic besudeln, weil er für den Widerstand gegen die NATO, gegen Neokolonialismus und gegen die imperialistische Herrschaft Washingtons steht - gegen die neue Sklaverei, die uns durch dieses neueste Möchtegern-Rom aufgezwungen werden soll.

Der folgende Artikel ist die Zusammenfassung einer Grußbotschaft, die wir an die Demonstranten in St.Petersburg gesandt haben.

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Weshalb fraktioniert die NATO den Balkan und versucht, Milosevic zur Kapitulation zu zwingen?
Von Jared Israel and Nico Varkevisser [29.August 2001]
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Während der letzten 14 Jahre haben die jugoslawischen Loyalisten und ihre Anführer, insbesondere das serbische Volk und Präsident Slobodan Milosevic mit seinen Verbündeten genau das erreicht, was die Serben 1941 erreicht haben.

Es war im März des Jahres 1941, in dem die Serben ihre deutschfreundliche Regierung absetzten. In einem Wutanfall befahl Hitler die Eroberung Jugoslawiens. Seine Truppen blieben bei diesem Eroberungsversuch stecken. Dies wiederum verzögerte die „Operation Barbarossa", die Invasion der Sowjetunion. So gerieten die Nazi-Übermenschen dank den Serben in die tödliche Falle des grimmigen, russischen Winters.

1987 besiegten die Kräfte um Milosevic die pro-NATO - Elemente in der serbischen Regierung und erklärten dadurch ihre Unabhängigkeit von Washington. Von diesem Zeitpunk an sorgten Milosevic im Verein mit den serbischen und den übrigen jugoslawischen Loyalisten dafür, dass der „Drang nach Osten" der NATO auf Widerstand stieß und stellten gleichzeitig dadurch für die ehemalige Sowjetunion ein Warnsignal oder Aufruf zum Widerstand dar.

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Eine 56- jährige Strategie
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Der Angriff auf Jugoslawien und die Entführung von Milosevic sind keine zufälligen Ereignisse. Sie stellen eine neue Phase der gegen den Osten gerichteten Strategie dar, die Washington seit mehr als 50 Jahren verfolgt.

Die Strategie bestand aus zwei Teilen: Teil 1 war die Zerlegung der Sowjetunion. Aus Nationen wurden verwüstete Territorien, kleine Protektorate unter der Herrschaft der Vereinigten Staaten und ihrer europäischen Juniorpartner.

Washington verfolgt diese Strategie seit dem Ende des zweiten Weltkriegs, als die CIA aus den erheblichen Restbeständen des Spionagenetzes der Nazis unter General Gehlen erschaffen wurde. Dieses von den US übernommenen Nazi-Spionagenetz bestand aus Agenten, Strukturen und Kontakten im westlichen, östlichen und südlichen Europa.

Teil 1 der Strategie erlebte ihren Höhepunkt 1979. Zu dieser Zeit wurde sie von Jimmy Carters Sicherheits-berater, Zbigniew Brzezinski formuliert. Diese Strategie war der Leitfaden für den Stellvertreterkrieg, den die USA gegen Afghanistan inszenierte und im Laufe dessen Washington und seine Alliierten das Phänomen des Islamischen Terrorismus erschufen und förderten, ein Phänomen welches heute die ehemalige Sowjetunion, den Balkan, Algerien und den Rest der Welt heimsucht und verseucht.

Im Westen wird es als politisch korrekt betrachtet, den Zusammenbruch der Sowjetunion einer unvermeidlichen ‚Revolution' zuzuschreiben, die dem innerem Zerfall entsprang.

Es ist jedoch bekannt, dass die Mehrheit der sowjetischen Bürger (ca. 70%) die Zerschlagung der Sowjetunion ablehnte. Wie kann eine ‚Revolution' unvermeidlich sein, wenn die Mehrheit sie ablehnt?

Alexander Zinoviev war ein führender sowjetischer Dissident. Er sagt:

„Der Sturz des Kommunismus wurde in einen Sturz Russlands verwandelt. Die russische Katastrophe wurde im Westen vorsätzlich geplant. Ich sage das, weil ich einst in diese Pläne eingebunden war, die, unter dem Vorwand eine Ideologie zu bekämpfen, in Wahrheit den Untergang Russlands vorbereiteten.

„Im Gegensatz zu einer weit verbreiteten Ansicht, kollabierte der Kommunismus nicht aus inneren Gründen. Sein Kollaps ist der größtmögliche Sieg des Westens. Dieser kolossale Sieg hat eine planetarische Macht entstehen lassen. Das Ende des Kommunismus ist auch das Ende der Demokratie: Unsere Ära ist nicht nur post-kommunistisch, sie ist auch post-demokratisch....Denn Demokratie bedeutet Pluralismus: Dies bedarf mindestens zweier mehr oder weniger gleich starker Mächte. Während des kalten Krieges gab es Demokratie auf Weltebene, einen globalen Pluralismus innerhalb dessen Kapitalismus und Kommunismus koexistierten. Nun leben wir in einer Welt, die von einer einzigen Macht beherrscht wird, von einer einzigen Ideologie und von einer einzigen globalistischen Partei. Die westlichen Nationen sind dominant, aber sie werden auch beherrscht, weil sie schrittweise ihre Souveränität verlieren, die an das übergeht, was ich eine „Über-Gesellschaft" nenne. Diese planetarische Über-Gesellschaft besteht aus kommerziellen Unternehmen und nicht-kommerziellen Organisationen, deren Einfluss-Sphären diejenigen der Nationen usurpieren. Die westlichen Länder werden, genau wie andere Länder, von diesen supranationalen Strukturen beherrscht. Aber die Souveränität der Nationen war ein konstitutioneller Bestandteil des Pluralismus und der Demokratie auf Weltebene. Die zur Zeit herrschende Weltmacht zermalmt die souveränen Staaten. Der Prozess der europäischen Integration, der unter unseren Augen stattfindet, bewirkt das Verschwinden des Pluralismus und der Demokratie innerhalb dieses neu entstehenden Konglomerats, zugunsten einer neuen supranationalen Macht." (‚Le Figaro', 24.Juli 1999)

Washington und Westeuropa (NATO) verstanden es, die Sowjetunion ökonomisch bis zur Erschöpfung zu entkräften (z.B. durch den Afghanistankrieg und den Rüstungswettlauf). Washington bestach oder verführte viele Funktionäre der ehemaligen Sowjetunion, würdigte ihre Ideologie herab und wendete andere Mittel an, um den sogenannten internen Kollaps der Sowjets zu bewirken.

In den achtziger Jahren, wohl wissend dass die Zerstörung der Sowjetunion herannahte, mobilisierten die U.S.A. Deutschland und England und starteten den Angriff auf Jugoslawien, der 1991 mit der von außen organisierten Sezession von Kroatien und Slowenien auf Touren kam, genau dann, als die Sowjetunion zerstört wurde.

Washington setzte diesen Angriff in Gang, weil die Zerstörung von Jugoslawien, insbesondere aber die des leidenschaftlich unabhängigen Serbien, der einzige Weg für die „Befriedung" des Balkans darstellt. Und der Balkan ist die strategische Südflanke der ehemaligen Sowjetunion.

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Washington strebt die Weltherrschaft an
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Die ehemalige Sowjetunion hatte der Probleme genug, aber diese werden durch die Politiker und Propagandisten des Westens maßlos entstellt und übertrieben. Zum Beispiel erklärte Zbigniew Brzezinski, ein Stratege des U.S.-Imperialismus, in einem Artikel mit dm Titel „Leben mit Russland" die Existenz von schwerwiegender Armut in Russland wie folgt:

„Die schmerzhafte Wirklichkeit ist, dass das kommunistische Experiment dem russische Volk eine ruinierte Landwirtschaft hinterlassen hat, eine zurückgebliebene und an vielen Orten primitive soziale Infrastruktur, eine rückständige Wirtschaft, die in zunehmendem Masse mit einer progressiven Deindustrialisierung konfrontiert war, eine verwüstete Umwelt und eine demografisch bedrohte Bevölkerung."

Dasselbe Argument wurde gegenüber Bulgarien und eigentlich gegenüber allen ehemaligen sozialistischen Ländern vorgebracht. Das bedeutet nichts anderes, als dass der Peiniger sein Opfer auch noch verspottet. Seit dem ‚Zerfall' des Kommunismus haben drakonische, politische Maßnahmen, die von Washington via Internationaler Währungsfond (IMF) diktiert wurden, die Volkswirtschaften und sozialen Dienstleistungs-strukturen dieser Länder systematisch verwüstet.

In der Sowjetunion waren Wohnungen, Kinderbetreuung (24 Stunden pro Tag), medizinische und zahnmedizinische Betreuung entweder gratis oder so stark subventioniert, dass die werktätige Bevölkerung sie sich leisten konnte. Hochschulbildung war nicht nur gratis; die Studenten erhielten Stipendien, wenn sie gute Noten erarbeiteten. Nebenbei bemerkt, war das eine Politik, die bewirkte sollte, dass Studenten aus Arbeiterfamilien sich eine höhere Bildung aneignen und studieren sollten. In den meisten kapitalistischen Ländern sind heute Maßnamen wirksam, die den gegenteiligen Effekt haben.

Die großartigsten kulturellen Einrichtungen, wie das Bolshoi - Ballet, wurden von jedermann besucht. Im Falle des Bolshoi war der Eintritt sehr gering und der Transport wurde organisiert, sodass der arbeitenden Bevölkerung der Besuch ermöglicht wurde.

In der Sowjetunion gab es Einkommens- und Vermögensunterschiede, aber sie waren im Vergleich mit den Unterschieden im Westen unbedeutend.

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Imperiale Heuchelei
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Unter westlicher Führung und Anleitung wurden die großen sozialen Errungenschaften der Sowjetunion in den letzten zehn Jahren zerstört. Und nun hat Herr Brzezinsky, einer der Architekten dieser Zerstörung die Dreistigkeit, sie dem System anzulasten, bei dessen Eliminierung er tätige Hilfe leistete und predigt die moralische Überlegenheit des Systems, das er und Leute seiner Sorte an dessen Stelle setzte, in dem einige Leute wie Könige leben, während die meisten anderen unter dem Mangel an den allernötigsten Subsistenz-mitteln leiden.

Vielleicht war der größte Fehler der Sowjetunion ihr undemokratischer Charakter - undemokratisch im eigentlichen Sinne, dass sie nämlich nicht auf das politische Denken und politische Handeln der Bevölkerung baute. Stattdessen war eine hochgradig zentralisierte Bürokratie die Quelle aller politischen Handlungen. Imperiale Strategen wie Herr Brzezinsky erkannten diese Schwachstelle, sahen, dass wenn diese Struktur durchdrungen und korrumpiert würde, die Sowjetunion zu Fall gebracht werden könnte, bevor die Bevölkerung zum Widerstand mobilisiert werden könnte.

Die Sowjetunion verfolgte eine Politik der Unterstützung des anti-kolonialen Kampfes. Nach dem zweiten Weltkrieg erlangten koloniale und halbkoloniale Staaten von Osteuropa bis China einige Unabhängigkeit von der westlichen Dominanz (teilweise inspiriert durch den Widerstand des Sowjetblocks).

Aber nun, da die Sowjetunion zerstückelt wurde und die Sowjetarmee an Macht verliert, versuchen die Vereinigten Staaten und ihre europäischen Alliierten denjenigen Staaten, die außerhalb Nordamerikas und Westeuropas liegen, einen neokolonialen Status aufzuzwingen, das bedeutet aber gleichzeitig einen Zustand von verzweifelter Armut.

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Das Modell ist der Kosovo
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Im Balkan sehen wir die Politik Washingtons in ihrer härtesten Form. Kürzlich bezeichnete George W. Bush Jr. in eine Rede, gehalten vor US Soldaten des (mit pompöser Arroganz „Bondsteel" benannten) US Militärstützpunktes, den Kosovo als US Modell für Fortschritt im Balkan.

Dieser Fortschritt hatte die Herrschaft der Gangster-Faschisten der KLA zur Folge; er hatte zur Folge, dass politisch unzuverlässige Bewohner - Serben, „Zigeuner", slawische Muslime und antifaschistische Albaner -in den Medien auch dann noch dämonisiert werden, wenn sie aus ihrer Heimatprovinz vertrieben werden, während diejenigen, die es wagen, im Kosovo zu verblieben, in permanentem Terror leben, eingesperrt in ihren, zum Gefängnis gewordenen, Häusern. All dies ist dokumentiert.

Was Washington der serbischen Provinz Kosovo angetan hat, soll nun in Mazedonien und dem Rest von Serbien wiederholt werden. Wenn Washington Erfolg hat in der Kosovo-isierung von Rest-Serbien, von Mazedonien und anderen Balkan-Staaten, hat es damit die stabile Südflanke errichtet, die es braucht um die „low intensitiy wars" (der Terminus stammt von Washington) zu eskalieren, die es bereits an mehreren Fronten gegen die ehemalige Sowjetunion führt.

Die Ereignisse in Jugoslawien zeigen en miniature , was Washington in der ehemaligen Sowjetunion zu erreichen hofft.

Zuerst wurde Jugoslawien zerlegt, wie die ehemalige Sowjetunion zerlegt wurde. Im Laufe dieses Prozesses gelangt Washington die Wiedererschaffung genau jener Faschistischen Kräfte, auf die sich die Nazis im zweiten Weltkrieg stützten, als da sind die Klerikalfaschisten in Kroatien und die fanatischen Islamisten in Bosnien.

Zur Zeit benützt die NATO die in Belgrad und Skopje installierten Quisling-Regierungen, sowie faschistische Sezessionisten, die sich unter dem Ruf nach „Gross-Albanien" mobilisieren, den Washington seit zehn Jahren ermutigt, um die Reste von Jugoslawien zu zermalmen, um die mächtige Jugoslawische Armee zu neutralisieren und um diejenigen Völker zu verwüsten, die sich im Laufe der Geschichte immer den Großmächten (dem Omanischen Reich, dem Habsburgischen Reich, dem 1000-jährigen Reich) widersetzten und deren Herzen sich nach Freiheit sehnen.

Wenn es Washington gelingt, den Balkan in dieser Weise zu „befrieden", wird es versuchen, diesen Prozess in der ganzen ehemaligen Sowjetunion zu vervielfältigen: Die Bevölkerungsteile, die geneigt sind, sich der US-Herrschaft zu wiedersetzen, werden zu terrorisierten Sklaven reduziert, die von lokalen Faschisten (von den NATO Medien zu „Opfern der Unterdrückung" hochgelobt) regiert werden und das ganze beherrscht von den USA und ihren Alliierten, zuvorderst Deutschland und England.

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Bestandteile der Attacke auf Russland sind bereits in Stellung gebracht
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Der Brennpunkt der Bemühungen Washingtons, die Welt zu rekolonisieren, liegt im Balkan.

Wenn der o.e. Prozess im Balkan Erfolg hat, werden direkte NATO - Interventionen gegen Russland erfolgen vom Süden aus und von Stützpunkten in den Baltischen Staaten, von gewissen Ländern des ehemaligen Warschau-Pakts aus und von einigen NATO-kontrollierten, ehemaligen Sowjetrepubliken.

Sämtliche westliche Medien werden die Rechtfertigungen liefern, indem die imperialistischen Eroberungen als Interventionen zur Einschränkung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit dargestellt werden. Gleihzeitig wird Washington zahlreiche interne Krisenherde anfachen, unter Anwendung von:

· Fünfte Kolonnen, die bereits durch Organisationen, wie der George Soros Stiftung sowie durch amerikanischer und europäischer Agenturen ( z.B. Nationale Endowment for Democracy) installiert worden sind in der ganzen ehemaligen Sowjetunion.

· Vom Westen inspirierte Angriffe faschistischer Islamisten ( es ist bemerkenswert, dass einige der tschetschenischen Terroristen jetzt als albanische ‚Rebellen' in Mazedonien kämpfen).

· Verräterische Treuebrüche durch Funktionäre, die durch die militärische und wirtschaftliche Durchdringung der ehemaligen Sowjetunion von Washington und seinen Alliierten bereits korrumpiert sind.

Was würde die Kosovo-isierung der ehemaligen Sowjetunion für die Welt bedeuten? Zunächst könnte Washington und seine Alliierten zur extremen Ausplünderung der riesigen Resourcen der ehemaligen Sowjetunion schreiten. Und zweitens, wenn einmal seine Stellung in der ehemaligen SU konsolidiert ist, könnte Washington mit voller Kraft weiterschreiten in Richtung der großen asiatischen Nationalstaaten, indem es versucht, China und Indien in zahlreiche kleine Protektorate zu zersplittern.

Das wäre Washingtons Traum.

Dient diese Politik den Interessen der Bevölkerung Nordamerikas und Westeuropas? Ganz im Gegenteil. Wenn diesem Versuch nicht Einhalt geboten wird, konfrontiert er die Welt mit dem größtmöglichen Risiko, nämlich einem Atomkrieg.

Der Widerstand von Milosevic und der serbischen Bevölkerung gegen die Expansion der NATO auf dem Balkan, ihre verzweifelten Versuche, den großen, russischen Bären, dem der Zerfall der Sowjetunion die Sprache verschlagen hatte, als Helfer in der Not zu erwecken, ist für alle Menschen von größter Bedeutung, sowohl im Osten wie im Westen.

Durch seine Weigerung, mit dem Haager NATO-‚Tribunal' zusammen zu arbeiten, hat Präsident Milosevic mit einem mutigen Streich, die ganze Welt zum Widerstand aufgerufen. Wie ein Flüchtling aus dem von der NATO attackierten Afghanistan schrieb:

„Ich sah nur Milosevic. Er sagte diesem kriminellen westlichen Känguru-Gericht, dass er es nicht anerkenne. Ich wünschte, es gäbe noch eine ganze Menge mehr von solchen Jungs, wie Milosevic"

Der Herr hat recht. Wir brauchen wirklich Zehntausende von Leuten wie Milosevic. Deshalb tut das unTribunal alles, was in seiner Macht steht, um Milosevic zu zwingen, seinen Widerstand aufzugeben und mit ihrer Inquisition zusammenzuarbeiten.

Wenn die Russen und andere Völker der ehemaligen SU sich neu gruppieren können, Einigkeit herstellen und Volksbewegungen schaffen können, mit einer auf sozialer Gerechtigkeit basierenden Politik der nationalen Einheit à la Milosevic, mit einer Politik der Mobilisierung der überwiegenden Mehrheit für soziale Gerechtigkeit - wenn dies die Russen und andere sowjetische Völker zustandebringen, werden sie nicht nur sich selbst schützen, sondern sie werden einmal mehr die Welt schützen, inklusive der Bevölkerung der Vereinigten Staaten.

 

[Jared Israel ist Vizpräsident des Internationalen Komitees zur Verteidigung von Slobodan Milosevic (ICDSM), sowie Chefredakteur von www.icdsm.com und von: www.emperors-clothes.com

Nico Varkevisser ist Vizpräsident und Medien-Koordinator des ICDSM
Herausgeber von Targets newspaper, www.targets.org ]

(Übersetzung aus dem Englischen: Jost Lang)

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DRINGLICHER AUFRUF! (4. September 2001)

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