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[Des Kaisers Neue Kleider]

Die Hunde des Pentagon
Tika Jankovic (29. November 2000)

Teil 1 – Das Preshevotal: ein strategisches Ziel

Vor wenigen Stunden kehrte ich nach San Francisco zurück von einer Reise nach Serbien und dem unruhigen Preshevotal im Süden, das nach Süden an Mazedonien, nach Westen an die serbische Provinz Kosovo und Metohija und nach Osten an Bulgarien grenzt.

Dieser Landstrich ist von größter strategischer Bedeutung für die Expansion der NATO nach Osten. Er bildet die Brücke von Serbien nach Mazedonien an der Autobahn Belgrad – Skopje – Thessaloniki, der wichtigsten Landverbindung zwischen Mitteleuropaund dem Ägäischen Meer. Über dieses Gebiet soll die Pipeline der NATO-Länder führen, die die Erdölterminals in Bulgarien am Schwarzen Meer und in Albanien an der Adria verbinden soll. Zusätzlich verfügt diese Region über reiche Mineralvorkommen und Industriebetriebe für die Herstellung von Textilien, Tabak und Möbel, weiters über weltbekannte Heilbäder und einige Abfüllbetriebe für Mineralwasser.

Auf dem reichen Boden des Moravatales gedeihen Mais, Weizen und Gemüse und wird Rinderzucht betrieben, rund eine halbe Million Menschen leben davon. Durch die Kontrolle dieses Gebietes würden USA/NATO:

1. Serbien von Mazedonien und Griechenland abschneiden und Serbien dadurch eine bedeutende Einkommensquelle und ein strategischen Gebiet wegnehmen;

2. die Nord-Süd-Verbindung von Mitteleuropa ans Ägäische Meer unter ihre Kontrolle bringen;

3. das Gebiet für die geplante Ölpipeline an die Adria erlangen;

4. das besetzte serbische Kosovo und Metohija mit dem besetzten Bulgarien im Osten und dem von ihrem Quisling beherrschten Montenegro im Westen verbinden und dadurch die Südflanke des Balkan zwischen Adria und Schwarzem Meer völlig unter ihre Kontrolle bringen.

5. dieses reiche Tal bekommen, um besser seine natürlichen und industriellen Ressourcen plündern zu können, eine weitere Kolonisierung von jugoslawischem Gebiet. Ein weiterer Schlag für die Menschen dort.

Die Kettenhunde der USA greifen das Preshevotal an

Am 22. November traf ich in Bujanovac ein, einer kleinen Stadt im Preshevotal, etwa 20 km südlich der Stadt Vranje in Südserbien. An diesem Tag verstärkten die UCK-Banden ihre Angriffe auf serbische Polizeikräfte. (Die UCK ist die terroristische sezessionistische „Kosovo-Befreiungsarmee".)

Dieser letzte Angriff hatte am Tag vor meiner Ankunft begonnen – die ersten UCK-Überfälle auf dieses Gebiet gab es genau an dem Tag, an dem US-Truppen die Kontrolle über den östlichen Sektor von Kosovo und Metohija übernommen hatten, der an das Preshevotal grenzt.

Das Gefecht tobte etwa drei km von Bujanovac entfernt in den Hügeln, wo serbische Polizeikräfte, bewaffnet nur mit Gewehren, die Angriffe der UCK zurückschlugen, die schwer bewaffnet und von Mörser- und Artilleriefeuer unterstützt wurde.

Auch am vorhergehenden Tag wurden die UCK-Terroristen von schwerer Artillerie unterstützt, die offenbar aus der Richtung schoss, in der US-Truppen stationiert waren. Anrainer konnten beobachten, wie US-Helikopter über den UCK-Terroristen flogen, um sie vor dem Einsatz geeigneter Waffen seitens der serbischen Verteidiger zu beschützen. Der NATO-Generalsekretär Robertson hatte die Serben gewarnt, schwere Waffen bei der Verteidigung gegen die sezessionistischen Sturmtruppen einzusetzen – in diesem Fall würden die NATO-Truppen zurückschlagen (Nazisprech in bester Hitlermanier!). Diese Helikopter besorgten wohl auch die Luftaufklärung für die UCK-Banden.

Neulich wurde der Tod eines Offiziers der USA gemeldet, "in Ostkosovo im Zuge seiner routinemäßigen Arbeit" oder so ähnlich sagte die offizielle NATO-Meldung. Ostkosovo wird es kaum gewesen sein, da das einzige Gebiet, in dem gekämpft wird, das Preshevotal ist.

13 serbische Polizisten wurden durch Artillerie- und Mörsergranaten verletzt, vier wurden getötet. Drei vermisste serbische Offiziere wurden von USA-Militär in Leichensäcken geliefert. Ihre Körper waren durch Folter entstellt – die Arbeit der Juniorpartner der USA, der UCK.

Über die Folterung dieser Männer wurde in der jugoslawischen Presse nichts berichtet, die jetzt vollständig vom DOS-Regime kontrolliert wird. Hin und wieder erfährt man die Wahrheit im Zuge der Kämpfe zwischen den verschiedenen DOS-Fraktionen. Ich erfuhr von dem tragischen Schicksal der serbischen Offiziere durch medizinisches Personal, das die Leichen gesehen hatte. Die DOS-Zeitungen vergaßen auch zu erwähnen, dass die USA hinter den Angriffen auf das Preshevotal stehen. Wie üblich steht die UCK ihren Herren im Pentagon als Deckmäntelchen, Folterknechte und Kanonenfutter zur Verfügung.

Diese Angriffe der UCK auf serbisches Territorium, fünf Meilen hinter der militärischen Drei-Meilen-Zone entlang der Grenze zwischen Kosovo und Metohija und Serbien, sowie die offenkundige Beteiligung des Militärs der USA an diesen Aktionen sprechen Bände betreffend die wahren Absichten von USA/NATO in dieser Region (s.o.). Die derzeitigen serbischen Behörden gaben den faschistischen UCK-Terroristen 72 Stunden Zeit zum Rückzug. Die USA waren dagegen, und die Behörden verlängerten sofort den Zeitraum. Warum? Warum brauchen diese Terroristen mehr Zeit? Ganz klar, um die Positionen der von den USA angeführten Banden auszubauen und zu verstärken.

Ich interviewte einige Leute aus der Region. Der folgende Bericht kommt von einem serbischen Mann von höchster Ingtegrität, der die Ereignisse selbst mitverfolgt hat. Ich sprach mit ihm in Belgrad.

Teil 2: Frauen und Schäfer verjagen US-Marines

Einige Tage vor dem Überfall der USA/UCK auf das Preshevotal überfielen US-Marines drei serbische Dörfer im Gebiet von Brezovica. Diese Region ist bekannt für das Schigebiet im Saragebirge im südlichen Kosovo an der Grenze zu Mazedonien. Die Marines waren angeblich auf der Suche nach Waffen. Man sieht, während die UCK bei ihren Angriffen auf Serben in Kosovo und im Preshevotal schwere Waffen einsetzt und von Helikoptern und Artillerie der USA unterstützt wird, müssen die Serben strikte Gewaltlosigkeit einhalten. Das ist ihre moralische Pflicht.

Die USA-Marines brachen die Haustüren auf und wüteten barbarisch, zerschlugen Möbel, schrien die Bauern an und schlugen sie. Gewohnt an solch rauhe Behandlung durch verschiedene Unterdrücker und Angreifer in ihrer Geschichte wussten sich die Dorfbewohner bald zu helfen. Die Frauen gingen auf die Straße. Bewaffnet mit schweren Holzstöcken gingen sie auf die USA-Marines los, die sich, überrascht durch diese entschlossene Verteidigung in ihre Transporter zurückzogen und Verstärkung anforderten.

Dieses Mal echte Kampfhunde

Die Verstärkung kam in Form eines Rudels blutrünstiger Militärhunde, die schnell per Helikopter in die Bergdörfer geflogen und auf die Frauen losgehetzt wurden.

Die Frauen kämpften gegen diese bösartigen Hunde mit ihren Stöcken, bis ihre eigenen Schäferhunde, die weltberühmten "Sar-Planinac" - 150-Pfünder - zu ihrer Rettung herbeieilten. Mit unerwarteter Wildheit gingen diese serbischen Hunde, die mit Leichtigkeit Wolfsrudel und jeden Bären bewältigen, gegen ihre US-amerikanischen Gegner vor und nach kurzer Zeit war die bellende Brigade des Pentagons erledigt. Keine Überlebenden.

Die Marines der Vereinigten Staaten von Amerika zogen sich fluchtartig zurück von dem Schlachtfeld, das mit den Überresten der Elite des Pentagon übersät war. Die serbischen Dorfhunde liefen zurück zu ihren Schafen und zu ihren gewohnten Pflichten. Die Marines der Vereinigten Staaten von Amerika wurden seitdem nicht mehr gesehen.

Die Moral dieser wahren Geschichte ist einfach: behandeln wir diese Wölfe, wie es ihnen gebührt und werden wir sie los – für immer!

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Further Reading on the attack on Preshevo Valley

1) ''Boggling the Mind Department - Report from a UN Website'' by Konstantin Kilibardi at http://emperors-clothes.com/articles/kilibarda/boggling.htm

2)"Terrorism in Southern 'Serbia Proper'" by Jared Israel at http://emperors-clothes.com/news/fighting.htm

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DRINGLICHER AUFRUF! (11. August 2001)

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