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[Emperor's Clothes]
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Hat »unser« Verbündeter, der pakistanische
Geheimdienst, die WTC - Attentäter finanziert?
Eine Frage, die Herr Bush lieber nicht stellt...
Kommentar von Jared Israel von »Emperor's Clothes«.
[31. Oktober 2001]
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Die folgende Geschichte aus der »Times of India« scheint die
Anschuldigung durch »Emporer's Clothes« und vielen anderen zu
belegen, dass das US-Außenpolitik-Estabslishment in Afghanistan
ein heuchlerisches Spiel betreibt.
Einem Artikel in »The Times of India« zufolge ist der
pakistanische Geheimdienst ISI, Washingtons engster Verbündeter
im »infinite war« gegen den Terror, in sehr intimer Weise mit
den Attentätern vom 11. September verbunden.
Ist es wahr, wie »The Times of India« behauptet, dass die USA
General-Leutnant Mahmud Ahmad, den jetzt in den Ruhestand
gegangenen Kopf des pakistanischen Geheimdienstes, unter Druck
gesetzt haben, selbst um frühzeitige Pensionierung zu
bitten'?
Wenn ja, war das etwa nicht der Versuch, eine genaue Untersuchung
zu verhindern?
Und bedeutet das nicht, dass die USA wissen, dass Ahmad im Sinne
der o.e. Anklagen schuldig ist?
Und hat die US-Regierung durch ihren Wunsch nach frühzeitiger
Pensionierung, anstatt nach einem Verfahren wegen
Terrorismusverdachts, etwa nicht zugegeben, dass a.) durch die
Zahlung von 100 000 Dollar an einen der beschuldigten WTC-Flugzeugentführer,
Ahmad in Übereinstimmung mit der ISI-Politik handelte und b.)
die CIA oder andere US-amerikanischen Geheimdienste ebenfalls
involviert waren?
Wenn »The Times of India« die Wahrheit sagt, und General-Leutnant
Ahmad zur Pensionierung gezwungen wurde, um einen Skandal zu
verhindern, und wenn Präsident Bush wirklich die Kräfte
bestrafen will, die hinter dem 11. September stehen, warum
verlangt er dann nicht eine offizielle Untersuchung der Sache, so
dass die Schuldigen den Gerichten zugeführt werden können, ganz
gleich ob diese sich in Kabul, in Islamabad, in Riyadh, in
Langley oder in Washington D.C. zu suchen sind?
Wenn, auf der anderen Seite, »The Times of India« lügt, warum
hat dann das US - State Department keine Gegendarstellung
verlangt? Letztlich handelt es sich um eine äußerst
schwerwiegende Anklage.
Washingtons Schweigen ist ein weiterer Beweis dafür, dass der »unendliche
Krieg« gegen den Terrorismus eine unendliche Heuchelei ist.
-- Jared Israel.
[Übersetzung des oben genannten Artikels der »Times of India«]
Indien hat dem FBI geholfen, Verbindungen zwischen dem ISI und
den Terroristen aufzudecken
Von Manoj Joshi
12. Oktober 2001
???»The Times of India«
New Delhi: Während die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit des
ISI - Pakistani Inter Services" behauptet, dass der früherer
ISI Generaldirektor General-Leutnant Mahmud Ahmad um Entlassung
in den Ruhestand gebeten hat, nach dem er am Montag abgelöst
worden war, ist die Wahrheit weit schockierender.
Hiesige Spitzenquellen bestätigten am Dienstag, dass der General
aufgrund von »Beweisen« seinen Job verloren hat, die Indien mit
der Absicht vorgelegt hat, seine Verbindung zu einem der
Selbstmord-Attentäter, die das World Trade Center zerstört
haben, aufzuzeigen. US-Amerikanische Behörden verlangten seine
Entfernung aus dem Dienst, nachdem die Tatsache bestätigt worden
war, dass dem WTC-Flugzeugentführer Mohammed Atta von Ahmad Umar
Sheik in Vertretung von General Mahmud aus Pakistan per
telegraphische Überweisung 100 000 Dollar gezahlt wurden.
Hohe Regierungsquellen haben bestätigt, dass Indien erheblich
dazu beigetragen hat, die Verbindung zwischen dem Geldtransfer
und der Rolle des inzwischen entlassenen ISI Chefs zu beweisen.
Obwohl sie keine Details preisgaben, sagten sie, dass indische
Daten, unter anderem Sheiks Handy-Nummer, dem FBI geholfen habe,
diese Verbindung zu verfolgen und aufzudecken.
Eine direkte Verbindung zwischen dem ISI und den Angriffen auf
das World Trade Center könnte enorme Konsequenzen haben. Die USA
müssen sich fragen, ob es nicht noch andere hochgestellte
Kommandeure der pakistanischen Armee gibt, die von diesen Dingen
gewusst haben. Beweise einer umfassenden Konspiration könnten
das Vertrauen der USA in Pakistans Fähigkeit, an der Anti-Terrorismus
Koalition teilzunehmen, schwer erschüttern.
Indische Beamte sagen dass sie ein vitales Interesse daran hätten,
den Fall aufzudecken, weil er den ISI direkt mit der Entführung
eines »Indian-Airlines« Fluges von Kathmandu-Delhi nach
Kandahar im Dezember letzten Jahres in Verbindung bringen könnte.
Ahmad Umar Sayeed Sheikh ist britischer Staatsbürger und
Absolvent der »London School of Economics«. Er wurde von der
Polizei im Gefolge einer im Jahr 1994 gescheiterten Entführung
von vier Menschen westlicher Herkunft, darunter eines US-Bürgers,
in Delhi verhaftet.
© »Times of India« 2001, Abdruck nur zum fairen Gebrauch
gestattet.
URL der Originalversion: http://www.timesofindia.com/articleshow.asp?art_id=1454238160
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Weiterhin Lesenswertes:
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1. »Was will Washington in Afghanistan« von Jared Israel, Rick
Rozoff und Nico Varkevisser
2. Ist Washington aufrichtig in Bezug auf seinen Kampf gegen den
Terrorismus? Wenn ja, warum haben sie dann die terroristischen
Armeen auf dem Balkan aufgepäppelt? Lesen Sie »TERRORISM
AGAINST SERBIA IS NO CRIME«.
Und warum hat Amerika gedroht, eine Terrorwelle gegen Weißrußland
loszutreten? Siehe »Tough Measures Needed in Belarus!«
3. Im Lauf von nur einer Woche hat Osama bin Laden, der sich
anfangs noch gegen die Zerstörungen vom 11. September stellte,
umgeschaltet. Inzwischen sagt er, dass er sie begrüße. Siehe »Osama
bin Laden, Terroristisches Monster, Folge zwei!«, von Jared
Israel.
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