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[Emperor's Clothes]

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Bushs Laden
von Jared Israel
Mit einem Bericht des 'Wall Street Journal'
[Original in Englisch, gepostet 8. Oktober 2001]
[Deutsche Übersetzung gepostet 23. November 2001]
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[Die Verbindung zwischen den Familien Bush und bin Laden diskutieren wir auch im Artikel »More on Bushladen Carlyle Group« [Mehr über die Bushladen Carlyle Gruppe] unter
http://emperors-clothes.com/news/bushladen2-i.htm
sowie in »Bush/bin Laden Connection has now turned into a scandal!« [Die Verbindung Bush/bin Laden ist zum Skandal geworden!] unter
http://emperors-clothes.com/news/jw.htm ]

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»Wir werden die Unterstützer der Terroristen aushungern,« sagte er. »wenn sie Geschäfte mit Terroristen machen, wenn sie sie unterstützen oder finanzieren, werden sie in den Vereinigten Staaten kein Geschäft mehr machen.«

--George Bush, 24. September 2001

Während im verwüsteten Manhattan Tausende von Menschen unter Tonnen von Trümmern begraben liegen, haben die USA und England einen massiven Bombenangriff auf Afghanistan begonnen. Unter anderem wurde in zwei Hauptstädten die Stromversorgung ausgeschaltet (1), was eindeutig ein Angriff auf Zivilisten ist. Hunderttausende von terrorisierten Menschen fliehen hinaus auf das kalte offene Land und tragen mit sich nichts außer ihrer Armut. Unter den durch »Infinite Justice« eingesetzten Waffen: Tomahawk Marschflugkörper, welche zum Teil aus dem tödlichem, abgereichertem Uran bestehen. Afghanische Zivilisten und US-amerikanische und britische Soldaten sollten aufpassen: Das Afghanistan-Syndrom könnte nicht weit sein.(2)

Aber gewissen Leuten geht es ausgezeichnet.

Nachfolgend haben wir einen Artikel aus dem »Wall Street Journal« abgedruckt. Er enthüllt, dass die »Saudi Binladin Group«, die sich im Besitz der Familie Osama bin Ladens befindet, investiert hat in die

»Carlyle Group, eine Washingtoner Handelsbank mit sehr guten Verbindungen, die sich auf den Aufkauf von Firmen der Waffentechnik- und der Raumfahrtindustrie spezialisiert hat.« (Wall Street Journal, 27. September 2001)

George Bush Senior ist durch seine hochrangige Position bei Carlyle und als Berater sehr eng mit den bin Ladens verbunden, genau so wie andere US-Politiker in den Schaltzentralen der Macht.

Da Carlyle Geschäfte mit der „Verteidigung“ macht, werden die Bushs und bin Ladens am derzeitigen Krieg hübsch profitieren.

Es gab darüber keinen Aufschrei in den amerikanischen Massenmedien. Keine US-amerikanische Zeitung hat die WSJ-Geschichte aufgegriffen. Weder CNN noch Fox.

Genauso die Politiker. Nur die darin verwickelten haben dazu Kommentare abgegeben und diese haben die Verbindung zu bin Laden ohne rot zu werden abgestritten. Zum Beispiel sagt Caspar Weinberger, Verteidigungsminister unter Reagen und Teil der Saudi Binladin Connection:

»Ich denke nicht, dass die Sünden der Söhne dem Vater oder dem Bruder und den Vettern und den Tanten zugerechnet werden sollten.« (Wall Street Journal, 27. September 2001)

Wie streng Weinberger doch war, als es um die Invasion des kleinen Grenada ging, und wie lax er sein kann, wenn seine eigenen Interessen auf dem Spiel stehen.

Zuerst sagte Bushs Sprecherin Jean Beaker dem »Wall Street Journal«, dass ihr Chef sich mit bin Laden nur einmal getroffen habe. Aber »nachdem ihr das (den Treffen) nachfolgende Dankesschreiben des Ex-Präsidenten vorgelesen wurde«, wurde das anfängliche »nur einmal« revidiert. Mit anderen Worten,  sie wurde beim Lügen ertappt und verlegte sich auf eine neue Version:

»Präsident Bush unterhält keine Beziehungen mit der bin Laden Familie«, sagt Ms. Becker. »Er hat sich zweimal mit ihr getroffen.« (Wall Street Journal, 27. September 2001)

Einmal, zweimal – wer zählt schon mit? 

Es ist klar:

a.)      Bush hat ein schlechtes Gewissen – sonst könnte er ja einfach die Wahrheit sagen.

Und

b.) weil er offensichtlich mauert, gibt es auch keinen Grund zu glauben, dass es nicht noch mehr Treffen mit den bin Ladens gab. Wie viele noch? Wer weiß? Aber das Verhalten seiner Sprecherin zeigt: Wenn Bush noch mehr Meetings hatte, wird er das sicher nicht zugeben, wenn er nicht mit Beweisen konfrontiert wird.

Sogar innerhalb eines Exposé unterwirft sich das Wall-Street-Journal der offiziellen Linie

Implizit unterstützt der Artikel des »Wall Street Journal« die offizielle Darstellung, dass Osama mit seiner Familie gebrochen habe, in dem er (der Artikel) uns erzählt - als sei dies eine Tatsache -, dass Osama nur »kurz im [Familien-] Unternehmen gearbeitet habe.« 

Dies ist nicht wahr.

In einem derzeit in Vorbereitung befindlichen Artikel wird Emperor’s Clothes zeigen, dass Osama die Geschäfte der Familie leitete bei der Ausführung mindestens zweier großer Projekte für die CIA, eines in den achtziger Jahren und eines in den späten neunziger Jahren, wobei Einrichtungen zur Nutzung durch Terroristen gebaut wurden.

Im Übrigen sind die einzigen Beweismittel für den Bruch Osama bin Ladens mit seiner Familie Äußerungen von ihm selbst, von seiner Familie und von US-Beamten. Weil diese Parteien ein Interesse daran haben, die Öffentlichkeit von der zerrütteten Beziehung zu überzeugen, sind diese Aussagen von geringem Wert.

Es gibt auch Beweise für das Gegenteil. In »Body of Secrets«, dem neuen Buch des NSA-Experten James Bamford, zitiert der Autor »Freedom of Information Act«-Dokumente, die enthüllen, dass

»Beamte der [National Security] Agency manchmal Aufnahmen von Gesprächen bin Ladens mit seiner Mutter vorspielten, um Kongressabgeordnete und ausgewählte Besucher zu beeindrucken.« (zitiert nach »Baltimore Sun«, 24. April 2001)

Ein anderer Artikel berichtet: 

»Yossef Bodansky, Leiter des Dezernats Terrorismus und unkonventionelle Kriegsführung im (US Repräsentanten)Haus, sagte, dass ‚Osama weiterhin Verbindungen unterhält’ zu einigen seiner nahezu zwei Dutzend Brüder. Er wollte dazu keine näheren Ausführungen machen.« (San Antonio Express-News, 14. September 1998)

 (Anmerkung: Die Verbindung zwischen den Familien Bush und bin Laden  diskutieren wir auch im Artikel »More on Bushladen Carlyle Group« [Mehr über die Bushladen Carlyle Gruppe] unter
http://emperors-clothes.com/news/bushladen2-i.htm
sowie in »Bush/bin Laden Connection has now turned into a scandal!« [Die Verbindung Bush/bin Laden ist zum Skandal geworden!] unter
http://emperors-clothes.com/news/jw.htm

-- Jared Israel

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[URL des amerikanischen  Originals vom 8 Oktober 2001: http://emperors-clothes.com/news/bushladen.htm]

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Spezialbericht:Nachlese des Terrors 

Die bin Laden Familie könnte über
Anteile an einer US-Bank von einem sprunghaften
Anstieg der Verteidigungsausgaben profitieren

Von DANIEL GOLDEN, JAMES BANDLER and MARCUS WALKER
Staff Reporters des THE WALL STREET JOURNAL 

27 September 2001

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Eine staatliche Untersuchung der Familiengeschäfte der bin Ladens könnte einige große, mit der US-Regierung assoziierte Namen berühren. Der früherer Präsident Bush ließ durch seine Büroleiterin Jean Becker mitteilen, dass er sich nur an ein Zusammentreffen mit der bin Laden Familie erinnere, welches im November 1998 stattfand. Ms. Becker bestätigte, dass es ein zweites Treffen im Januar 2000 gegeben habe, nachdem ihr das (den Treffen) folgende Dankesschreiben des ex-Präsidenten vorgelesen worden war. »Präsident Bush unterhält keine Beziehungen mit der bin Laden Familie«, sagte Ms. Becker. »Er hat sie zweimal getroffen«.

Spezialbericht:Nachlese des Terrors. Die bin Laden Familie könnte von einem sprunghaften Anstieg der Verteidigungsausgaben aufgrund von Anteilen an einer US-Bank profitieren Von DANIEL GOLDEN, JAMES BANDLER and MARCUS WALKER

Staff Reporters des THE WALL STREET JOURNAL

Wenn die USA in ihrem Bestreben, Osama bin Ladens angebliche terroristische Aktivitäten zu beenden, ihre Verteidigungsausgaben steigern, könnte es dabei einen unerwarteten Begünstigten geben: Herrn bin Ladens Familie.

Der gutbetuchte Saudi-Arabische Clan – der behauptet, dass er sich von Osama entfremdet habe – ist innerhalb seiner weit­gefächerten Geschäftsinteressen auch Teilhaber eines von der Carlyle Group etablierten Fonds, eine Washingtoner Handelsbank mit guten Beziehungen, die sich auf den Aufkauf von Firmen der Militärtechnik- und der Raumfahrtindustrie spezialisiert hat.

Durch diese Investition und ihre Verbindungen zum saudischen Königshaus, wurde die bin Laden Familie mit einigen der einflussreichsten Persönlichkeiten der Republikanischen Partei bekannt. Im Lauf der letzten Jahre haben der frühere Präsident Bush, ex Außenminister James Baker und ex Verteidigungsminister Frank Carlucci die Pilgerreise zum Hauptquartier der bin Laden Familie in Djidda, Saudi-Arabien angetreten. Mr. Bush hält Reden zugunsten der Carlyle Group, und ist ein ranghoher Berater für den Asian-Partners-Fund der Carlyle Group, während Mr. Baker deren ranghoher Anwalt ist. Mr. Carlucci ist der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Gruppe.

Osama ist eines von mehr als 50 Kindern von Mohammed bin Laden, der die fünf-Milliarden-Dollar-Firma der Familie, die »Saudi Binladin Group«, aufgebaut hat. Osama hat kurz in dieser Firma gearbeitet, und man glaubt, dass er etwa 50 Millionen in Bargeld und Aktien geerbt hat, auch wenn er keinen Zugang zu seinen Anteilen habe, wie ein Sprecher der Familie sagt. Weil ihm 1994 seine saudische Staatsangehörigkeit entzogen wurde, ist Mr. bin Laden nicht berechtigt, im Königreich Vermögen zu besitzen, fügte der Sprecher hinzu.

Die bin Laden Familie hat seit langem von Osama losgesagt und hat bei mehreren Untersuchungen seiner Aktivitäten durch die USA voll kooperiert. Das durch Osamas Halbbruder Bakr geleitete Familienunternehmen ist Ausdruck und Inbegriff der Allianz zwischen Saudi-Arabien und den USA, gegen die der verdächtigte Terrorist des öfteren wettert. Nach dem Lastwagenbombenanschlag 1996 in Dharan, Saudi Arabien, durch den 19 US-Soldaten getötet wurden, hat die »Saudi Binladin Group« Kasernen und Flugplätze für die US-Truppen gebaut.

Wie eine mit der Materie vertraute Person sagte, hat das »Federal Bureau of Investigation«[FBI] im Zuge der Nachforschung nach Unterlagen über das Geschäftsgebaren der Familie Banken vorgeladen, welche die bin Laden Familie nutzt. Diese Person sagte, dass die Vorladungen jedoch kein Hinweis darauf seien, dass das FBI irgendein verdächtiges Verhalten der Familie festgestellt habe. Ein Sprecher der Familie sagte, dass er von den Vorladungen keine Kenntnis habe, dass aber die Familie sie begrüße und nichts zu verbergen habe.

Mit den Finanzen der Familie vertraute Leute sagen, dass die bin Ladens viele ihrer Bankgeschäfte über die »National Commercial Bank« in Saudi-Arabien und die Londoner Niederlassung der Deutschen Bank AG abwickeln. Sie nutzen auch die »Citigroup Inc.« und »ABN Amro«, sagten diese Leute.

»Wenn jemals irgendeine Gesellschaft eng mit den USA und ihrer Präsenz in Saudi-Arabien verbunden war, dann ist es die ‚Saudi Binladin Group’«

sagt der Präsident des »Middle East Policy Council«, eines Washingtoner gemeinnützigen Unternehmens, das jährlich Tausende von Dollar von der bin Laden Familie erhält. »Sie sind das Establishment, welches Osama umzustürzen versucht.«

Mr. Freeman, US-Botschafter in Saudi-Arabien während des Golf-Krieges, sagte, dass er, seit am 11. September entführte Flugzeuge das World Trade Center und das Pentagon rammten, mit zwei von Osamas Brüdern gesprochen habe. Wie er sagt, sagten jene ihm, dass der FBI in der gegenwärtigen Krise gegenüber der Familie (bin Laden) »bemerkenswert feinfühlig, taktvoll und beschützend« gewesen sei, in Anerkennung derer langjährigen Freundschaft mit den USA.

Ein Geschäftsführer von Carlyle sagte, dass die bin Laden Familie 1995 zwei Millionen US-Dollar durch einen Londoner Investment-Zweig in den Carlyle Partners II Fond eingezahlt hätte, welcher insgesamt 1,3 Milliarden US-Dollar aufgebracht hatte. Der Fond hat unter 29 Geschäften mehrere Raumfahrt-Gesellschaften erworben. Bis jetzt hat die Familie 1.3 Millionen US-Dollar an abgeschlossenen Investitionen zurückerhalten, und sollte letztlich eine jährlich Rendite von 40% realisieren, wie der Geschäftsführer von Carlyle sagte.

Aber ein ausländischer Finanzmann mit Verbindungen zur bin Laden Familie sagte, dass die gesamten Investitionen der Familie in die Carlyle Gruppe beträchtlich höher seien. Er nannte die zwei Millionen US-Dollar lediglich einen Einstiegsbeitrag. »Es ist wie das Pflügen eines Feldes,« sagte diese Person. »Sie säen einmal. Sie pflügen es um, und dann säen sie noch mal.«

Der Carlyle Geschäftsführer fügte an, dass er zweimal darüber nachdenken werde, bevor er irgendeine zukünftige Investition der bin Ladens akzeptiere. »Die Lage hat sich geändert,« sagte er, »ich will nicht den Rest meines Lebens damit zubringen, mit Reportern zu sprechen.«

Eine offizielle Untersuchung der USA des Geschäftsgebarens der bin Laden Familie könnte einige große, mit der US-Regierung assoziierte Namen berühren. Der frühere Präsident Bush ließ durch seine Büroleiterin mitteilen, dass er sich nur an ein Zusammentreffen mit der bin Laden Familie erinnere, welches im November 1998 stattfand. Ms Becker bestätigte, dass es noch ein zweites Treffen im Januar 2000 gab, nachdem ihr das (den Treffen) folgende Dankesschreiben des Ex-Präsidenten vorgelesen worden war. »Präsident Bush unterhält keine Beziehungen mit der bin Laden Familie,« sagte Frau Becker. »Er hat sie zweimal getroffen.«

Mr. Baker hat die Familie bin Laden gemäss der Familie nahestehenden Personen in den Jahren 1998 und 1999 besucht. Bei der zweiten Reise war er mit einem Flugzeug der Familie (bin Laden) unterwegs. Mr. Baker lehnte einen Kommentar ab, genauso wie Mr. Carlucci, ein ehemaliger Vorsitzender der »Nortel Networks Corp.«, welche mit der Saudi Binladin Group als Partner bei Unternehmungen im Telekommunikationssektor zusammenarbeitete.

Der frühere Präsident Carter traf sich mit 10 von Osamas Brüdern im Frühjahr 2000 auf einer Kapitalbeschaffungsreise für den Carter Center in Atlanta. John Hardman zufolge, einem Geschäftsführer des Zentrums, haben die beiden Brüder Mr. Carter gesagt, dass Osama  von der Familie vollständig ausgeschlossen wurde . Nachdem Mr. Carter zusammen mit seiner Frau (die Kapitalbeschaffung) weiter vorantrieb und Bakr bin Laden im September 2000 in New York beim Frühstück traf, gab die bin Laden Familie dem Carter Centre 200 000 US-Dollar. »Wir haben keinen Grund anzunehmen, dass es eine Verbindung zwischen Osama und dem Rest der Familie gibt«, sagt Mr. Hardman.

Während der letzten Jahre brachten die engen Bande der Familie zur saudischen Königsfamilie Geschäftsführer und Angestellte des straffgeführten New Yorker Verlagshauses »Forbes Inc.« dazu, zwei Reisen in das Hauptquartier der Familie zu unternehmen, sagte der Vorsitzende von Forbes, Caspar Weinberger, ein ehemaliger US-Verteidigungsminister der Reagan Administration. »Wir haben uns an sie gewandt, um ihre Ansicht über das Land und was für Investoren von Interesse sein könnte zu erfahren.«

Mr. Weinberger sagte dass keine Reisen nach Saudi-Arabien geplant seien. »Wenn wir gingen,« sagte er, »könnten wir sie besuchen oder auch nicht. Ich glaube nicht, dass die Sünden des Sohnes dem Vater oder dem Bruder und den Vettern und den Tanten zugerechnet werden sollten.«

Es gibt keinen Hinweis darauf, dass Präsident George W. Bush irgendeinen der bin Ladens getroffen hat, aber er war vor zwei Jahrzehnten indirekt mit ihnen verbunden. Sein langjähriger Freund James W. Bath, der Mr. Bush kennenlernte, als beide Piloten bei der Air National Guard [ANG, US-Luftverteidigung] waren, fungierte von 1976 bis 1988 als texanischer Vertreter für Osamas älteren Bruder, Salem bin Laden, als Salem bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Mr. Bath bahnte Grundstücks-Käufe und andere Geschäfte für  Salem bin Laden an, einem überschäumenden Mann, der das Baugeschäft der Familie führte. Mr. Bath erhielt generell 5% als Honorar und war einige Zeit als Treuhänder in den entsprechenden Gesellschaftspapieren aufgeführt. Mr. Bath bestätigte, dass er während derselben Periode 50 000 Dollar in zwei von Mr. Bush kontrollierte Fonds investiert habe, sagte aber, dass die Investition nicht in Beziehung zu seinen Geschäften mit Mr. bin Laden gestanden habe.

Unter den Liegenschaften, die Salem auf Empfehlung von Mr. Bath kaufte, war der Houston Gulf Airport, ein wenig benutzter Flughafen in League City, Texas, 25 Meilen von Houston entfernt. Aber Mr. bin Ladens Hoffnung, dass dieser sich zu einem der Haupt-Ausweichflughäfen für Houston entwickeln würde, hat sich nie realisiert, zum Teil aufgrund der Bedenken wegen des sumpfigen Geländes. Seit seinem Tod hat sein Nachlaßverwalter versucht, den Flughafen zu verkaufen – ohne Erfolg. Er steht noch immer zum Verkauf.

(c) Wall Street Journal, 2001 * Nachgedruckt nur zum fairen Gebrauch

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Weitere Quellen:

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1.) Zum Angriff auf das Stromnetz in Afghanistan: »Die von Flugzeugträger-gestützten Kampflugzeugen und 15 landgestützten Bombern – darunter B-1, B-52 und B-2 -- durchgeführten Angriffe wurden gegen größere Städte in ganz Afghanistan gerichtet. Man hörte Explosionen in der afghanischen Hauptstadt, und die Stromversorgung wurde unterbrochen. Cruise Missiles [Marschflugkörper] trafen auch den Flughafen im südlichen, talibanischen Zentrum von Kandahar. (Calgary Herald, 8. Oktober 2001)

»Die Militärschläge gegen Afghanistan begannen in der Nacht. Überschalljets hoben von amerikanischen Flugzeugträgern in dieser Region ab. Schwere Bomber flogen von so weit abgelegenen Orten wie Missouri an. Von amerikanischen und englischen Schiffen und Unterseeboten wurden Cruise Missiles abgefeuert. Ihre Ziele waren eine Ansammlung von Kommandoständen, Militärbasen und Kraftwerke...«(New York Times, 8. Oktober 2001)

2.) Steht jetzt das Afghanistan-Syndrom bevor?

Die USA und Großbritannien haben zugeben, 50 Tomahawk Raketen auf Afghanistan abgeschossen zu haben. Es ist keine Frage, dass diese Raketen abgereichertes Uran (Depleted Uranium, DU) enthalten. Der frühere Beamte eines US-Geheimdienstes William Arkin, der den durch US-Militäraktionen angerichteten Schaden herunterspielt, gab während der Bombardierung von Jugoslawien zu, dass abgereichertes Uran (DU) in Tomahawk - Marschflugkörpern als Ballast benutzt wird. (Washington Post, 26. April 1999)

In diesem Artikel der Washington Post warnt Arkin, dass man die Gefahr durch DU nicht überbewerten solle. Leider wurde er in sehr drastischer Weise widerlegt: durch die DU-bewirkten Todesfälle von NATO-Soldaten im Kosovo.

Zum Versuch, die DU Gefahren herunterzuspielen, siehe »Allies 'told in 1991 of uranium cancer risks« [Die Alliierten wurden schon 1991 über die Krebsrisiken von Uran aufgeklärt] von Felicity Arbuthnot unter http://emperors-clothes.com/news/told.htm  In diesem Nachdruck eines Artikels der shottischen Zeitung »Sunday Herald« berichtet Ms. Arbuthnot, dass Dr. Doug Rokke, der ehemalige Leiter des DU-Projekts des Pentagon das Pentagon, schon 1991 über die tödliche Gefährdung durch DU informiert hat.

Im letzten Jahr hat die deutsche Zeitschrift „Der Spiegel“ einen Artikel über die Verwendung von abgereicherten Uran in Deutschland(!) und Somalia gebracht. Hier ein Auszug,  der die Instruktionen der US-Armee zu Handhabung von Urinproben von Soldaten schildert, die möglicherweise mit abgereichertem Uran kontaminiert wurden. Klingt dies etwa wie wenn Kritiker „die Gefahren übertreiben“ würden?

»Jede Urinprobe mußte in einem ‚absolut festen’ 1-Liter Behälter versiegelt werden.

»Dieser hatte in einen zweiten, ‚ähnlich wasserdichten Behälter’ gestellt zu werden, in welchem ‚genügend absorbierendes Material' zu sein hatte, um die ganze Urinprobe aufzunehmen, falls er trotzdem undicht werden sollte.«

 »Diese hatte in eine ‚hoch beanspruchbare Kartonbox’ gestellt zu werden, die mit Warnetiketten mit der Aufschrift ‚Biohazard!’ zu umwickeln war.«

[Die vollständige englische Übersetzung findet sich unter
http://emperors-clothes.com/docs/spiegel.htm ]

Siehe auch:»Deaths threaten unity of Nato« [Der Tod bedroht die Einheit der NATO] - ein im Januar letzten Jahres publizierter Bericht der ‘London 'Times’, als klar wurde, dass abgereichteres Uran NATO-Soldaten tötete. Dies kann unter
http://emperors-clothes.com/news/dudisunity.htm
nachgelesen werden.

Besteht das wirkliche Ziel des »endlosen Krieges« darin, den Terrorismus zu zerschlagen? Wenn dem so wäre, warum sind dann Saudi-Arabien und Pakistan, die islamische Terrororganisationen direkt finanziert und organisiert haben, die wichtigsten Verbündeten der US-Regierung, welche wiederum Terroristen auf dem ganzen Balkan gesponsert und gehätschelt hat?  Um zu erkennen, um welche [Terroristen es dabei geht], sehen Sie, zum Beispiel »SORRY, VIRGINIA, BUT THEY ARE NATO TROOPS, NOT 'REBELS'« [Sorry, Virgina, aber diese sind NATO-Truppen, keine ‘Rebellen’] unter
http://emperors-clothes.com/mac/times.htm

Für eine Erklärung dessen, was tatsächlich vorgeht,  lesen Sie die folgenden Artikel:

»Was will Washington in Afghanistan« von Jared Israel, Rick Rozoff & Nico Varkevisser unter
http://emperors-clothes.com/german/articles/d-afghan-i.htm

»Der Aufmarsch der NATO auf dem Balkan: Teil eines tödlichen Spiels«, von Jared Israel unter
http://emperors-clothes.com/german/articles/d-farish-i.htm

»Weshalb fraktioniert die NATO den Balkan und versucht, Milosevic zur Kapitulation zu zwingen?« von Jared Israel and Nico Varkevisser unter
http://emperors-clothes.com/german/articles/d-whyisn.htm

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[»Des Kaisers neue Kleider«]